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Die
Energie­designer.

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Solarpark Zahna — Einblicke von unserem Geschäftsführer Guido Ingwer

verfasst von

Wattner

in

Meldungen
8. Januar 2026

Wie reagiert ein moderner Solarpark auf einen dynamischen Strommarkt?
Welche Rolle spielen Speicher, Netzanschlüsse und ökologische Verantwortung bei der Gestaltung zukunftsfähiger Energieprojekte?

Am Beispiel des Solarparks Zahna gibt unser Geschäftsführer Guido Ingwer Einblicke in die Praxis des Energiedesigns. Er beantwortet zentrale Fragen zu Marktmechanismen, Stromhandel, Speicherlösungen und zur ökologischen Ausgestaltung unserer Solarparks. Dabei wird deutlich, wie Wattner technische Exzellenz, wirtschaftliche Vernunft und ökologische Verantwortung zusammenführt, um aus Flächen langfristigen Wert zu schaffen.

Wie wird auf die Veränderungen und Herausforderungen am Strommarkt reagiert?
„Der Strommarkt unterliegt, aufgrund einer starken Dynamik auf Erzeugungs- und Verbrauchsseite sowie laufender Regulierungsprozesse, ständigen Veränderungen. Um die Ware Strom vom Erzeugungs- zum Verbrauchsort zu schaffen, bedarf es immer einer Transportmöglichkeit, die in weiten Zügen ein natürliches Monopol ist – das Stromnetz. Diese Transportmöglichkeit, genauer gesagt die Leistungskapazität des Stromnetzes, maximal auszunutzen, ist einer von zwei wichtigen Trends in der Solarenergiebranche. Der zweite Trend ist, den Wert jeder Kilowattstunde maximal zu steigern. In Summe ergibt sich dann eine Profilwertsteigerung für die Energieerzeugung des Solarparks.

Wattner reagiert konkret auf diese Herausforderungen mit der Überbauung von Netzanschlüssen und dem Einsatz von Batteriestromspeichern. Das kann einzeln oder in Kombination sein. Die Überbauung von Netzanschlüssen bedeutet, dass deutlich mehr Solarparkleistung an einen Netzverknüpfungspunkt angeschlossen wird. Während bislang 1,3 Megawatt Solarleistung pro Megavoltampere Netzanschluss üblich waren, werden heutzutage 1,8 Megawatt oder mehr an einen Netzverknüpfungspunkt angeschlossen, der für die Leistung von 1,0 Megawatt zugeteilt wurde. Die Spitzeneinspeisung wird dann technisch begrenzt, bei vernachlässigbarer wirtschaftlicher Auswirkung. Zusätzlich können Batteriestromspeicher den Einspeisezeitpunkt in Zeiten verschieben, zu denen die Kilowattstunde mehr wert ist oder die dem Leistungsprofil des Stromabnehmers entspricht.“

Welche Rolle spielen Speicher?
„BESS, also Battery Energy Storage Systems, ermöglichen die zeitversetzte Einspeisung von Strom und tragen dazu bei, die begrenzte Leistungskapazität des Stromnetzes optimal auszunutzen. Ein Solarpark speist nur in wenigen Stunden pro Jahr seine maximale Leistung ins Netz ein, während das Stromnetz grundsätzlich 8.760 Stunden im Jahr genutzt werden kann.
Die Möglichkeit, Einspeisungen um zwei bis acht Stunden zu verschieben, entfaltet daher eine enorme Wirkung. Batteriespeicher sind zudem eine natürliche Absicherung im Stromhandel, da Handelspositionen jederzeit bedient werden können.“

Wie wird mit negativen Strompreisen umgegangen?
„Sämtliche Solarparks von Wattner sind regelbar. Das ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Strommarkt durch unsere Dienstleister für den Stromhandel. Die Stromhändler entscheiden wie ein Solarpark geregelt und damit gefahren wird, um eine nachteilige Auswirkung negativer Strompreise möglichst zu vermeiden. Je nach Fahrweise und Handelstaktik im Bilanzkreis eines Stromhändlers sind negative Strompreise eine Herausforderung, aber nicht zwingend schlecht. Das getreu dem Motto: Gehandelt wird immer.“

Wie wurde das Projekt „Zahna“ umgesetzt?
„Der Solarpark am Standort Zahna wurde zügig nach Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen umgesetzt. Alle Solarmodule zeigen nach Süden. Freibereiche im Umgriff des Bebauungsplanes für den Solarpark betragen mindestes 30% der Gesamtfläche. Hier entstehen Wiesen und Ruheräume für am Boden brütende Vögel. Der Bebauungsplan wurde zusammen mit der Stadt Zahna entwickelt.“

Baut Wattner alle Solarparks in Südausrichtung, wenn ja, warum?
„Alle Solarparks von Wattner sind, soweit bautechnisch möglich, optimal nach Süden ausgerichtet. Es gilt, möglichst viele Kilowattstunden Sonnenenergie einzufangen. Die Steigerung des Profilwertes des Solarstroms kann dann je nach Anforderung mit Batteriespeichern erfolgen. Ost-West-Ausrichtungen oder senkrecht stehende Solarmodule laufen dem Zieldreieck aus ökologisch wertvollen Solarparks, minimaler Flächeninanspruchnahme und maximalem Stromertrag zuwider.“

Was spricht gegen eine Ost-Westausrichtung?
„Das Ziel der Ost-West-Ausrichtung war, eine Profilwertsteigerung des Solarstroms herbeizuführen. Hierbei wurde ein geringerer spezifischer Stromertrag in Kilowattstunden pro Kilowatt Solarleistung in Kauf genommen und durch eine engere Bauweise der Solarmodule wieder ausgeglichen. Die engere Bauweise führt zu einer Überspannung der Flächen mit Solarmodulen von bis zu 90%. Es bleiben also nur 10% der Flächen für ökologische Maßnahmen. Dafür steht Wattner nicht. Wir verfolgen das Konzept ökologisch wertvoller Solarparks mit 30-40% der Flächenanteile, die nicht mit Solarmodulen überspannt sind.
Ost-West-Ausrichtungen wurden auch gebaut, um atypisch zu produzieren und somit Strom an den Markt zu bringen, wenn der ihn auch benötigt und kein Solarüberschuss besteht.
Mit der Verfügbarkeit von Batteriespeichern ist die kaufmännische Grundlage für die Ost-Westausrichtung ohnehin entfallen.“

Wie sieht das ökologische Konzept beim Solarpark Zahna aus?
„Das ökologische Konzept des Solarparks basiert auf Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität und Landschaftseinbindung. Lerchenfenster schaffen offene Bodenstellen für Feldlerchen und sichern Brutplätze. Die Anlage von mesophilem Grünland, d.h. artenreiche Wiesen mit mittlerem Nährstoffgehalt, bietet Lebensraum für Insekten und Vögel und unterstützt den Brutvogelschutz. Ergänzend sorgen Hecken und Gehölzpflanzungen für Sichtschutz und die Vernetzung von Lebensräumen. Ausgleichsflächen kompensieren Eingriffe in Natur und Landschaft. Alle Maßnahmen werden durch Pflegekonzepte langfristig gesichert, um ökologische Funktionen und Artenvielfalt nachhaltig zu fördern.“


Sie möchten mehr über uns und unsere Solarpark-Projekte erfahren, dann lesen Sie auch unsere anderen Meldungen:

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